Chronik - Schwarzwaldverein Karsau

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VEREIN  -  GESCHICHTE

Diese Seite ist noch im Aufbau ........  es lohnt sich immer wieder mal reinzuschauen  :-)

Chronik der Ortsgruppe Karsau
Am 19. März 1964 trafen sich auf Initiative von Otto Witzig aus Riedmatt Wanderfreunde im Schwarzwaldstüble in Beuggen, um über die Gründung einer Ortsgruppe des Schwarzwaldvereis zu beraten. Bereits am 01. Mai 1964 beteiligten sich die Karsauer „Freunde des Wanderns“ an der Sternwanderung zum Bärenfelsen nach Wehr.
Am  29. Juli 1964 war schließlich die Gründungsversammlung im Gasthaus „Rebstock“ in Beuggen. Der Einladung von Otto Witzig waren 20 Personen gefolgt, die die Ortsgruppe Karsau des Schwarzwaldvereins gründeten.
Die Gründungsmitglieder waren:
Otto Witzig, Anna Maria Witzig, Willi Feldmann, Elisabeth Feldmann, Anton Brombach, Elisabeth Brombach,
Gerhard Jilg, Carmela Jilg, Paul Brombach, Margarete Brombach, Helga Frech, Inge Siebold, Lia Hienerwadel,
Rosemarie Stöhr, Ernst Baral, Fritz Schaber und Anna Schlenker
Als Gäste waren Josef Matt und Manfred Graß aus Rheinfelden dabei und Walter Löffler führte das Protokoll.


Zum 1. Vorsitzenden wurde Otto Witzig, 2. Vorsitzender Paul Brombach, Kassier Anton Brombach, Wanderwart Wilhelm Fellmann, Beisitzer Gerhard jilg und Rosemarie Stöhr. Alle wurden einstimmig gewählt.
Von der Hauptversammlung des Schwarzwaldvereins in Freiburg wurden die Karsauer Wanderer als 162. Ortsgruppe innerhalb des Gesamtverbandes bestätigt.
Ein Schritt zur Konsolidierung der noch jungen Ortsgruppe (OG) war die Kontaktaufnahme zur OG Rheinfelden, denn sowohl die Gemarkung Karsau als auch die Tschamberhöhle wurden noch von der OG Rheinfelden verwaltet. In einem Gespräch der beiden jeweiligen Vorstände am 03. Februar 1965 wurde das künftige Arbeitsgebiet der OG Karsau beschlossen. Beginnend beim Kraftwerk Rheinfelden, entlang dem Dürrenbach nach Minseln, der Straße entlang Richtung Maulburg bis auf die Höhe, wo die Straße den Höhenweg I schneidet. Die Grenze verläuft weiter vom Höhenweg I zur Hohen Flum und weiter über Dossenbach und die Hollwanger Höfe nach Riedmatt und zum Rhein. Auch die Tschamberhöhle ging in die Obhut der OG Karsau über.
Vor der jungen Ortsgruppe lag ein großes Betätigungsfeld. Ende 1965 zählte man bereits 90 Mitglieder. Zur Begehbarmachung und für die Beleuchtung der Tschamberhöhle wurde viele freiwillige Arbeitsstunden aufgewendet. Wanderwege wurden hergerichtet, Wegweiser und Rauten wurden angebracht und div. Ruhebänke aufgestellt. Bereits 1966 wurde der Schwarzwaldverein Karsau mit der Organisation der Sternwanderung der Vereine des Gaues Hochrhein zur Hohen Flum beauftragt. Jährlich gab es einen Wanderplan mit gut organisierten Wanderungen und es entstand eine aktive Jugendgruppe.


Seit 1970 ist die OG Karsau Mitglied des Karst- und Höhlenforscherverbandes.



Seit 1975 hat der Verein das kleine Häuschen in der Panoramastraße als ständiges Vereinsdomizil angemietet, so dass ein geeigneter Raum für die Vereinsarbeit zur Verfügung steht.


Zum 40-jährigen Jubiläum zeigte sich Vorsitzender Norbert Agster stolz, dass der Verein längst eine feste Institution im Ort sei, die ein gutes Ansehen genieße und sich intensiv um die Brauchtumspflege und vor allem um die Tschamberhöhle bemühe, die von sehr vielen Menschen besucht werde.
Für ihre 40-jährige Mitgliedschaft wurden Alois und Johannes Siebold Walter Löffler sowie Elsa Sutter für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Es gab eine „etwas andere“ Sternwanderung durch Schloss Beuggen und zum Teufelsloch, geführt von Jürgen Räuber sowie eine zweite Runde durch das Dorf und die Ortsgeschichte durch Rudolf Steiner. 19 Ortsgruppen trafen sich anlässlich dieser Jubiläums-Sternwanderung beim Sportplatz in Karsau.

Am 12. September 2014 feierte die OG Karsau sein 50-jähriges Jubiläum mit einem Stehempfang und einem feierlichen Fest mit zahlreichen Freunden und Gästen benachbarter Vereine und im Beisein des Präsidenten des Hauptverbandes sowie des Bezirksvorsitzenden.
Die Geschichte der OG Karsau ist eng verbunden mit der Betreuung der Tschamberhöhle, die als eines der lohnendsten Ausflugsziele in der Umgebung als Naturdenkmal unter besonderem Landes- und Bundesnaturschutzrechtlichem Schutz steht. In seiner Festrede verwies Bezirksvorsitzender Rudi Maier auf das außergewöhnliche und immense Engagement der Ortsgruppe. Die Aktivitäten rund um die Tschamberhöhle seien sehr arbeitsintensiv und würden höchste Anerkennung verdienen. In den letzten Jahrzehnten habe sich die OG vor allem um den Ausbau und die Renovierungsarbeiten verdient gemacht. Mittlerweile sei die Tschamberhöhle von 50000 Personen besucht worden. Darauf könne man stolz sein!
Weiter wurden die Heimatpflege, das Herrichten von Wanderwegen, deren Pflege und Beschilderung sowie die Wanderangebote und Fahrradtouren zu den Verdiensten der OG durch Rudi Maier aufgezählt.
Der Präsident des Hauptverbandes rief aus Anlass des Jubiläums auf, einen neuen Aufbruch zu wagen. Auch er lobte das mustergültige Engagement der OG und überreichte dem Vorsitzenden, Ewald Wehrle, einen Scheck für die Aufstellung einer neuen Ruhebank an einem geeigneten Ort.
Für ihre 50-jährige Mitgliedschaft wurden Alois und Johannes Siebold geehrt sowie für 25 Jahre Roswitha und Dieter Kautzmann.



2018 wurde die Tschamberhöhle an das Tourismusressort der WST Rheinfelden übergeben. Damit ging eine 53-jährige Ära zu Ende.



2022 rief der Vorsitzende Ewald Wehrle in Presse und Mitteilungsblatt auf, sich für die OG Karsau stark zu machen und neue Mitglieder für den Verein zu gewinnen. Damals stand der Verein leider kurz vor der Auflösung.



2023 wurde Michael Rietschle zum 1. Vorsitzenden gewählt, der bisherige Vorsitzende Ewald Wehrle wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Seither konnten bis März 2024 bereits 25 neue Mitglieder gewonnen werden. Sehr gerne freuen wir uns über weitere Mitglieder. Die OG Karsau darf gerne wieder zu ihrer „alten Stärke“ heranwachsen.



2024 wurde unser Ortsverein in der Hauptversammlung des Dachvereins für den höchsten prozentualen Mitgliederzuwachs aller Ortsvereine in 2023 geehrt.
Ehrungsurkunde  



 
 
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