Chronik - Schwarzwaldverein Karsau

  Schwarzwaldverein Karsau e.V. 1964
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Chronik


Chronik des Schwarzwaldverein Karsau e.V. 1964

1. Vorsitzende:

Otto Witzig vom 29.07.1964 bis 12.01.1975
Horst Latz vom 12.01.1975 bis 18.01.1981
Siegfried Zimmermann vom 18.01.1981 bis 15.01.1984
Hans Schwald vom 15.01.1984 bis 30.12.1990
Elisabeth Asal vom 17.05.1991 bis 20.03.1996
Harwin Fester vom 20.03.1996 bis 10.09.2001
Norbert Agster vom 09.01.2002 bis 15.12.2004
Ewald Wehrle seit 21.04.2005

Stellvertretende Vorsitzende:

Paul Brombach (1964-1976), 
Meinrad Hofmeier (1976-1978), 
Hans Schwald (1978-1981), 
Leo Linsin (1981-1989), 
Siegfried Zimmermann (1989-1991), 
Norbert Agster (1991-1996 und 2001/2002), 
Elisabeth Asal (1996-2001), 
Ewald Wehrle (2002-2005), 
Günter Brender(seit 2005).


Vereinschronik

Die Gründung

Bereits am 19. März 1964 trafen sich auf Initiative von Otto Witzig, Riedmatt, Wanderfreunde aus unserer Gemeinde im Schwarzwaldstüble in Beuggen um über die Gründung einer Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins zu sprechen und am 1. Mai 1964 beteiligten sich die Karsauer "Freunde des Schwarzwaldvereins" an der Sternwanderung zum Bärenfels nach Wehr. 
Die Initiatoren waren Otto Witzig (Riedmatt), Wilhelm Feldmann (Beuggen) und Paul Brombach (Karsau). Weitere Wanderungen folgten. 

Zur Gründungsversammlung kam es schließlich am 29. Juli 1964. Otto Witzig hatte ins Gasthaus "Rebstock" nach Beuggen eingeladen. Zwanzig Personen waren seiner Einladung gefolgt und gründeten die Ortsgruppe Karsau des Schwarzwaldvereins. Im Gründungsprotokoll lesen wir wie folgt: „Otto Witzig, Riedmatt, begrüßte die Erschienenen recht herzlich sowie die Gäste aus Rheinfelden Josef Matt und Manfred Graß. Die Wahl für den Vorstand fand unter Leitung von Josef Matt statt.“ Das Protokoll für die konstituierende Versammlung führte Walter Löffler.


Gründungsmitglieder waren: Otto Witzig, Anna Maria Witzig Willi Feldmann, Elisabeth Feldmann, Anton Brombach, Elisabeth Brombach, Gerhard Jilg, Carmela Jilg, Paul Brombach, Margarete Brombach, Helga Frech, Inge Siebold, Lea Hienerwadel, Rosemarie Stöhr, Ernst Baral, Fritz Schaber und Anna Schlenker,

Nach jeweils einstimmiger Wahl setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender Otto Witzig
2. Vorsitzender Paul Brombach
    Kassierer Anton Brombach
    Wanderwart Wilhelm Fellmann
    Beisitzer Gerhard Jilg und Rosemarie Stöhr.

In einer der folgenden Sitzungen wurde Gerhard Jilg vom Vorstand als Schriftführer eingesetzt. Von der Hauptverwaltung des Schwarzwaldvereins in Freiburg wurde der Karsauer Schwarzwaldverein als die 162. Ortsgruppe innerhalb des Gesamtverbandes bestätigt.

Die Konsolidierung
Ein weiterer Schritt zur Konsolidierung der jungen Ortsgruppe war die Kontaktaufnahme zur Ortsgruppe Rheinfelden, denn die Gemarkung Karsau lag immer noch im Arbeitsbereich der Ortsgruppe Rheinfelden und auch die Tschamberhöhle wurde noch von Rheinfelden verwaltet. So kam am 3. Februar 1965 ein Gespräch der Vorstände der beiden Ortsgruppen zustande. Es wurde beschlossen, dass das künftige Arbeitsgebiet der Ortsgruppe Karsau beim Kraftwerk Rheinfelden beginnt und entlang dem Dürrenbach nach Minseln verläuft, von dort entlang der Straße nach Maulburg bis auf die Höhe, wo die Straße den Höhenweg I schneidet. Von hier aus bildet der Höhenweg I zur Hohen Flum die Grenze und weiter führt sie über Dossenbach und die Hollwanger Höfe nach Riedmatt und zum Rhein. Auch die Tschamberhöhle ging in die Obhut der Ortsgruppe Karsau.

An die Arbeit
Vor der jungen Ortsgruppe lag ein großes Betätigungsfeld. Zum Ende des Jahres 1965 war die Mitgliederzahl auf 90 angestiegen. Zur Begehbarmachung und Beleuchtung der Tschamberhöhle wurden viele freiwillige Stunden aufgewendet, Wanderwege wurden hergerichtet, Wegweiser und Rauten wurden angebracht und Ruhebänke aufgestellt. Bereits 1966 wurde der Schwarzwaldverein Karsau mit der Organisation der Sternwanderung der Vereine des Gaues Hochrhein zur Hohen Flum beauftragt. Jährlich wurde ein Wanderplan mit gut organisierten Wanderungen herausgegeben. Auch entstand eine aktive Jugendgruppe.


Seit 1970 ist die Schwarzwaldvereins-Ortsgruppe Karsau Mitglied des Karst- und Höhlenforscherverbandes.

Jahreshauptversammlung 1974 des Schwarzwaldvereins Ortsgruppe Karsau am 12. Januar 1975 im Alemannenstüble in Beuggen.


Der neugewählte 1. Vorsitzende Horst Latz überreichte dem bisherigen 1. Vorsitzenden, Otto Witzig ein Erinnerungsbild von einer gemeinsamen Wanderung sowie einen Präsentkorb und ernannte ihn gleichzeitig zum Ehrenvorsitzenden. Otto Witzig war maßgeblich an der Gründung der Ortsgruppe Karsau beteiligt und war seit der Gründung 10 Jahre 1. Vorsitzender. Margaretha Brombach, die als langjährige Kassiererin ebenfalls geehrt wurde erhielt einen Blumenstrauß.


Seit dem Jahre 1975 hat der Verein das Häuschen "Im Seefeld" als ständiges Vereinsdomizil angemietet, so dass auch für die interne Vereinsarbeit ein geeigneter Raum zur Verfügung steht.

Der Gründer unserer Ortsgruppe und langjähriger Vorsitzender, Herr Otto Witzig, seit 1975 Ehrenvorsitzender des Schwarzwaldvereins Karsau, verstarb am 26. März 1987 im Alter von 89 Jahren. Seine Wanderfreunde würdigten seine Verdienste und bewahren ihm ein ehrendes Andenken.

Eher bescheiden wurde 2004 das 40-jährige Bestehen gefeiert. Zu einer kleinen Feier waren Anfang August die Mitglieder und der Ortsgruppe nahestehende Personen eingeladen. In Anwesenheit einer kleinen Delegation der Ortsgruppe Häusern, zu der seit Jahren eine freundschaftliche Verbindung bestand, zeigte sich der Vorsitzende Norbert Agster stolz, dass der Verein längst eine feste Institution im Ort sei, die bei der Bevölkerung ein gutes Ansehen genieße und sich intensiv um die Brauchtumspflege, vor allem aber und die Tschamberhöhle bemühe, die alljährlich von sehr vielen Leuten besucht werde.

Während Bezirksvorsitzender Rudi Maier von einem gut funktionierenden Verein sprach, der sich überall sehen lassen könne, zeigte Mitbegründer Walter Löffler kurz einige Stationen der zurückliegenden 40 Vereinsjahre auf. Im Rahmen der Jubiläumsfeier wurden Walter Löffler, Alois und Johannes Siebold für 40 Jahre und Elsa Sutter für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Die „etwas andere“ Sternwanderung des Bezirks Markgräflerland, welche die Orts-gruppe Karsau anlässlich ihres 40-jährigen Gründungsjubiläums organisieren und ausrichten durfte, war eine erfolgreiche Veranstaltung und Höhepunkt der Vereins-feierlichkeiten im Jubiläumsjahr. 19 Ortsgruppen trafen sich am 29. August 2004 in der SV-Halle am Sportplatz von Karsau. Die weiteste Anreise hatte die Ortsgruppe als Müllheim. Zwei geführte Wanderungen standen den Teilnehmern zur Auswahl. Während Jürgen Räuber eine Gruppe durch die Schlossanlage der ehemaligen Deutschordenskommende Beuggen und über Riedmatt zur mächtigen Einsturzdoli-ne „Teufelsloch“ führte, folgte eine zweite Gruppe Rudolf Steiner durch das Dorf und erhielt dabei Informationen über die Ortsgeschichte sowie historische und
neue Gebäude. Das „Steinacker-Trio“ (Herten) sorgte für die musikalische Unterhaltung.

In seinen Begrüßungsworten betonte Vorsitzender Norbert Agster, dass solche Wanderungen der Ortsgruppen, Exkursionen des Aufeinanderzugehens sein sollen, vor allem aber solle die Freundschaft untereinander gepflegt werden. Bezirksvorsitzender Rudi Maier dankte der Ortsgruppe Karsau im Namen der 200 Wanderer für die gute Organisation.


50 Jahre Schwarzwaldverein

Mit einem festlich gestalteten Jubiläumsfest, einem Stehempfang mit zahlreichen Freunden und Gästen benachbarter Vereine und im Beisein des Präsidenten des Hauptverbandes sowie des Bezirksvorsitzenden feierte die Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins am 12. September 2014 ihren 50. Geburtstag. 
Viel Lob bekam die Ortsgruppe für ihre Arbeit an und in der Tschamberhöhle. 

Sehr eng verbunden ist die Geschichte der Ortsgruppe mit der Betreuung der Tschamberhöhle, die als eines der lohnendsten Ausflugsziele als Naturdenkmal unter besonderem landes- und bundesnaturschutzrechtlichem Schutz steht. In seiner Festrede verwies Bezirksvorsitzender Rudi Maier auf das außergewöhnliche und immense Engagement der Ortsgruppe. 
Die Aktivitäten rund um die Tschamberhöhle seien sehr arbeitsintensiv und würden höchste Anerkennung verdienen. Die Ortsgruppe habe sich so vor allem um den Ausbau und die Renovierungsarbeiten in den letzten Jahrzehnten verdient gemacht, nachdem sie die Betreuung der Höhle von der Ortsgruppe Rheinfelden übernommen hatte. Mittlerweile sei die
Tschamberhöhle von 50 000 Personen besucht worden. Dies seien eine große Zahl
und eine große Leistung auf die man stolz sein könne.

Zu den weiteren Verdiensten der Ortsgruppe zählte Rudi Maier das Wirken um die
Heimatpflege sowie das Herrichten von Wanderwegen, deren Pflege und Beschilderung sowie die Wanderangebote und Fahrradtouren, welche die Ortsgruppe immer wieder initiierte.

Georg Keller, Präsident des Hauptverbandes, rief aus Anlass des Jubiläumsfestes dazu auf, einen neuen Aufbruch zu wagen. Auch er lobte das mustergültige Engagement der Ortsgruppe und überreichte dem Vorsitzenden Ewald Wehrle eine Miniaturbank und einen Scheck. Mit dem Geld solle die Ortsgruppe an einem geeigneten Ort eine neue Ruhebank aufstellen, so der Präsident.

Den Dank der Ortsgruppe richtete Ewald Wehrle an die Versammelten. Auch er rief
dazu auf, um Nachwuchs zu werben. Gleichzeitig sagte er, der Schwarzwaldverein biete für jeden Einzelnen die Möglichkeit, Heimatverbundenheit zu wecken, außerdem würde gerade die schöne Landschaft dazu einladen, entdeckt zu werden.

Für die musikalische Umrahmung sorgte Alleinunterhalter Rüdiger Liedtke.

Ehrung: 
Für 50-jährige Treue: 
Hannes und Alois Siebold. 
Für 25 Jahre:
Roswitha und Dieter Kautzmann

Eine Jubiläumswanderung fand am 5.Oktober statt. Die Wanderung führte über
Beuggen-Karsau-Nordschwaben-Teufelsloch zurück zur Tschamberhöhle. 

Der Vorstand im Jubiläumsjahr 2014

1. Vorsitzender und Höhlenwart Ewald Wehrle
2. Vorsitzender und Wanderwart Günter Brender
   Schriftführer Winfried Gisi
   Kassiererin Gertrud Mutter
   Beisitzer Friedrich (Fritz) Suhr, Kurt Albiez und Bernd Kiener.

Dies war ein kurzer Überblick  über den Schwarzwaldverein Karsau
bearbeitet: Herbert Herzog 



 
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